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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kinderparty

Überraschungen für die Kinderparty

Der eigene Geburtstag ist ein Ereignis, welches für die Kinder sehr wichtig ist. Die Anspannung und Vorfreude davor ist jeweils sehr gross. Natürlich wollen sich die Eltern auch alle Mühe geben, den Tag für ihr Kind zu einem tollen Abenteuer zu machen. 

Grundsätzlich finde ich, dass ein Kindergeburtstag auch mit einfachen Mitteln ein sehr schöner Geburtstag sein kann. Kleine oder grössere Überraschungen gehören jedoch dazu.
Ich stelle dir nun zwei essbare Varianten vor. 


Rittertorte




Diese Torte haben Susanne und ich exklusiv auf Bestellung für ihr Gottenmeitli gemacht. Wir hatten beide sehr grosse Freude daran, die Torte zu gestalten. Eigentlich ist es mehr ein Bauen als etwas anderes. Die Idee haben wir von der Migros;-) Auf deren Webseite findet man das Rezept für den Boden und auch eine Materialliste, sowie die genaue Anleitung Schritt für Schritt.
Ich finde, es war einfach zu bewerkstelligen, hat aber einen tollen Effekt. In der Ausgestaltung ist man natürlich völlig frei. Susanne hat die dazugehörigen Ritter Playmobil besorgt und eine Prinzessin obendrauf! Die durfte nicht fehlen...:-)

Ich werde hier kein Rezept und keine Anleitung veröffentlichen. Wer mag, kann sich das bei der Migros besorgen.




Muffins mit Inhalt

Zeit: total ca. 1Std. 30min. inkl. Abkühlen

Zutaten und Material:

Muffins, Schokoladenguss, Dekostreusel, runde Ausstechform Durchmesser ca. 3-3,5cm, Minismarties





Anleitung:

1 Loch ausstechen und füllen
Mit der Ausstechform in der Mitte der Muffins eine Vertiefung ausstechen, nicht ganz bis zum Boden durchstechen!
Dann mit Smarties bis zur Hälfte füllen. Den ausgestochenen Decker wieder aufdrücken.






























2 Verschliessen und Dekorieren
Damit die Öffnung von aussen nicht sichtbar ist, kann nun mit Glasur nach Wahl dekoriert werden. Zur Verschönerung noch Streudeko anbringen und fertig ist die Überraschung!












Viel Spass damit!




Sonntag, 31. Mai 2015

Toast-Cannelloni

Cannelloni mal anders!

Diese Erdbeer-Cannelloni sind ein äusserst leckerer Dessert, Zvieri oder gar ein Nachtessen. Während der Erdbeerzeit lassen sich viele fruchtige Leckereien kreieren. Diesen Dessert habe ich nicht selber erfunden. Als Füllung war ursprünglich Mascarpone mit Erdbeeren gedacht, was ganz sicher sehr gut schmeckt. Um das ohnehin schon kalorienreiche Gericht etwas zu "erleichtern" - oder vielleicht auch eher das Gewissen... ;-) - habe ich Magerquark verwendet. Ich finde, das schmeckt auch gut, aber selbstverständlich weniger sämig.
Andere süsse Füllungen, die ich nicht ausprobiert habe, mir aber gut vorstellen kann, sind zum Beispiel Banane-Schokolade, oder den Mascarpone mit jeglichen anderen Früchten wie Kirschen, Aprikosen oder gar Apfel-Zimt.
Ich werde diese Toast-Cannelloni auch einmal als pikanten Znacht ausprobieren. Gefüllt mit Hackfleisch oder Pilzrahmsauce. Auch mit Poulet und Currysauce kann ich mir die Cannellonis gut vorstellen oder Spinat, Ei und Schinken...
Du siehst, alles, was einem selber schmeckt, kann kombiniert werden!
Los, probiers aus!


Zeit: total 10 min.




Zutaten und Material: 
Toast nach Wahl, Erdbeeren klein gewürfelt, Magerquark, ev. Zucker, Butter, Bratpfanne, Wallholz



Anleitung:

1 Toast platt wallen
Die Ränder der Toastscheiben abschneiden und die Toasts platt walzen.

2 Bestreichen und Füllen
Toastscheiben mit Magerquark, oder nach Wahl Mascarpone, bestreichen und die Erdbeeren auf eine Hälfte geben. Nicht zuviele, damit sich der Toast gut rollen lässt. Anschliessend satt aufrollen und das Ende gut andrücken. Es hilft, wenn der Magerquark bis aussen hin aufgestrichen worden ist. Dann klebt das Ende gut fest.

3 In Butter anrösten
Die gefüllten Toast-Cannelloni in Butter goldbraun braten.





Sofort servieren und geniessen!
Ein Erdbeertraum!!


Montag, 6. April 2015

Tüfteln mit Lieblingszutaten 1

Carolines Lieblingszutaten im Tüfteltest!

Dieser Post ist meiner Schwester gewidmet. Ich habe sie gebeten, mir ihre 4 Lieblingszutaten zu nennen. Daraus kreiere ich nun hoffentlich etwas Leckeres.
Ich befinde mich ja nicht umsonst im Tüfteleggli! :-)

Ihre Lieblingszutaten sind: Schokolade, Marzipan, Maronipürée und Äpfel


Ein bisschen Produktewerbung;-)

Ergebnis aus dem Tüfteleggli:
Ich habe Caroline eine Torte gebacken, als Dessert zum Osterbrunch. Maronis sind nun nicht gerade frühlingshaft, aber ich habe mich entschieden, Carolines Lieblingszutaten als erste dieser Serie zu nehmen. Die herbstliche Torte schmeckt hoffentlich auch im Frühling! Nun ist sie fertig gestellt und morgen werde ich sehen, was die Familie dazu sagt....




Erfahrungen:
Das ist meine erste Torte, die ich von Grund auf selber gebacken habe. Zuerst habe ich einen Biskuitteig mit Marzipan und Apfelstücken gebacken. Auch das Rezept für den Biskuitteig habe ich selber ertüftelt. Ich würde ihm das nächste Mal noch etwas Wasser hinzufügen, damit sich Eigelb und Mehl besser verbinden (s. unten, angepasstes Rezept). Der gebackene Kuchen wurde in 2 Böden zerteilt. Die Torte habe ich mit Maronicrème (Maronipürée und Schlagsahne) gefüllt und mit Ganache (Schokolade, Butter, Rahm gemischt) überzogen. Als Deko habe ich Marzipanformen verwendet. 
Den Kuchen musste ich zweimal backen, da ich den ersten zu wenig lange im Ofen liess... Das Auseinanderschneiden der Böden ist nicht ganz einfach. Ich brauche da definitiv noch Übung!! Aber ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.  Es entspricht ganz sicher nicht meinen Perfektionsansprüchen, aber für das erste Mal bin ich ganz zufrieden. 
Ich weiss, Profis unter euch sehen die Mängel sofort. Aber ich hatte Spass dabei!! Auch wenn ich danach ganz schön müde war. Hochachtung vor allen, die regelmässig Torten machen, die ganz bestimmt viel aufwändiger sind als meine!!!
Mir hat die Torte grundsätzlich gut geschmeckt. Bis auf das Maronipürée mag ich alle Zutaten! Da hätte ich natürlich einen anderen Geschmack bevorzugt, aber es sind ja Carolines Lieblingszutaten! ;-)
Dennoch, die Torte war viiiiiel zu mächtig! Der Kuchen kommt mit der Hälfte an Marzipan locker aus (Rezept unten angepasst), wenn nicht sogar ohne :-). Also viel zu süss... 


Das sagt die Schwester:
Die Torte hat meiner Schwester gefallen. Auch ihr war die Torte jedoch zu süss. Sie meinte, das nächste Mal einfach nur die Kombination Äpfel und Maroni wäre besser. Dennoch fand sie, ich solle das Rezept hier ruhig aufschreiben. Man darf also nachmachen und fleissig abändern!!


Zutaten und Anleitung: (angepasstes Rezept!)

1 Füllung: (muss vor dem Gebrauch noch im Kühlschrank kalt werden!)
300 ml kalte Schlagsahne (ev. Sahnesteif benutzen) schlagen und unter das Maronipürée mischen. Sicher 2 Std. kühl stellen.

2 Biskuitteig: 
4 Eiweiss und eine Prise Salz steif schlagen, 125g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Parallel dazu: 125g Mehl, 4 Eigelbe, 1 gehäufter TL Backpulver und 4-6 EL Wasser verrühren, dann Eiweiss darunter heben. Zum Schluss 100g Marzipanwürfeli und 2 Äpfel gewürfelt darunter heben und Teig in eine Springform (ca. 26cm) füllen.
Backen: Umluft, vorgeheizt, 180°C, ca. 40min. (Stäbchentest)
In der Form 15 min. erkalten lassen dann auf Auskühlgitter geben.
Kalter Biskuit halbieren in 2 Tortenböden. Mit der Maronifüllung füllen. Nochmals 30min. kühl stellen.

3 Ganache:
232g Couvertüre oder dunkle Schokolade mit 32g Butter anschmelzen, dann alles verrühren bis die restliche Schokolade auch geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen. 130ml Rahm darunter rühren.
Torte mit Ganache überziehen.
Torte verzieren!

Ganze Torte ca. 8-12h kalt stellen.








Hase und Deko haben nicht sehr lange überlebt!  Den Göttibuben hats geschmeckt ;-)



Sonntag, 29. März 2015

Kochen wie die Starköche 1

Tanja Grandits Gewürzküche

Meine liebe Schwägerin Karin hat mir ein ganz tolles Kochbuch zu Weihnachten geschenkt! Es enthält 150 kreative Rezepte und ist wie gemacht für mich, da ich Gewürze liebe!




Gemeinsam mit Karin habe ich mehrere Stunden in der Küche zugebracht und drei Gericht daraus nachgekocht. Tanja Grandit verwendet Gewürze und Kräuter, von denen auch ich - und ich kenne wirklich viele - noch nichts gehört habe. Die Zutaten zu besorgen, ist nicht ganz einfach. Dieses Mal hat das Karin gemacht.
Nach fünf Stunden kreativem Tun in der Küche haben wir uns stolz an den Tisch gesetzt!
Es hat alles richtig super geschmeckt! Deshalb lassen wir alle gerne daran teilhaben...



Nun die Impressionen dazu!


Vorspeise: Maispoularden Piment Burger mit Aprikosenpaste


Zum ersten Mal habe ich Rüeblistreifen frittiert. Dazu haben wir die alte violett-orange Sorte genommen, um unsere eigene Note hineinzubringen.

 Karin hat ein sehr gutes Auge für Ästhetik!

Die fertige Aprikosenpaste vor dem Anrichten

Das Mise en place für die Burger. Das Pouletfleisch haben wir selber durch den Wolf gedreht. Wieder einer meiner tollen Aufsätze für meine heissgeliebte Küchenmaschine benutzen können!

Voilà, wir präsentieren die Vorspeise!



Hauptspeise: Rote Bete Risotto mit Feta und Zimt-Ducca

Gleich die Hauptspeise. Das Ducca ist übrigens dieselbe Mischung, die ich gepostet habe.  
Siehe Dukkah, nur mit Zimt aufgepeppt. Natürlich auch selbst gemacht!:-)

Wie diejenigen, die mich kennen wissen, mag ich keinen Käse. Das ist also meine Portion!    



Dessert: Himbeer Rosen Macarons

Macarons wollte ich schon immer mal ausprobieren. Vom Aufwand her geht es gut. Der Teig war ziemlich dünnflüssig, aber es hat trotzdem geklappt. Die Lebensmittelfarbe (Karin wählte violett) hat sich beim Backen jedoch durch die Bräunung etwas verabschiedet... :-( Hier heisst es weitertüfteln!)
Der Dessert war das Aufwändigste am ganzen Gericht. Mehrere Teilschritte, Puddings und Gelées, die wir noch nie gemacht haben.
Es war aber soooo lecker! Meine Mutter hat sogar gesagt, sie hätte in ihrem langen Leben noch selten einen so guten Dessert gegessen!

Einige Zutaten für die Litschi-Rosen-Crème, die auf die Macarons kommt.


Macarons "ohni nüt" :-)

Die servierfertigen Macarons mit Litschi-Rosen-Crème, Rosengelée, Himbeeren und Kirschen



Zum Schluss noch eine Variation vom nächsten Tag. Wir hatten noch Macarons übrig, etwas Aprikosenpaste von der Vorspeise, Joghurt und Litschis.
Vielleicht von der Optik her nicht so der Renner, aber geschmacklich fand ich meine Eigenkreation top!



Vielleicht hat das auch eure Fantasie und Neugierde geweckt!? 
Viel Spass beim Tüfteln!