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Dienstag, 1. Dezember 2015

Rezeptreise Dezember

Basler Brunsli

Auf Besuch im Kanton Basel Stadt!
Das Brunsli ist ein Weihnachtsgebäck. Ein sogenanntes Originalrezept scheint es nicht zu geben. In der Publikation "Das süsse Basel" von Eugen A. Meyer ist ein Brunslirezept aus dem Jahre 1750 publiziert. Allerdings könnte es auch schon älter sein.
Früher wurde das Brunsli nicht nur zur Weihnachtszeit gebacken. Auch zu Hochzeiten oder anderen Festanlässen wurde es gar als Gastgeschenk zusammen mit anderen Leckereien abgegeben.
Das Brunsli ist eines meiner Lieblingsguetzli in der Weihnachtszeit. Allerdings gibt es riesige Unterschiede. Ich mag es nicht zu trocken. Wenn es aussen leicht knackig ist und innen noch schön schlozig und feucht, ist es für mich perfekt!
Das ist nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Meine Ansprüche an das Brunsli sind deshalb so hoch, weil ich damit wiederum Kindheitserinnerungen verbinde.
Meine Mutter hat früher einmal in Basel gewohnt und gearbeitet. Ihre Arbeitskollegin, für uns Tante Annemarie :-), schickte uns noch lange danach zum Samichlaus ein Fresspäckli mit Spezialitäten aus Basel. Darin die Brunsli von der Bäckerei Wernli, wenn ich mich richtig erinnere. Für mich sind diese die Weltbesten!!! Leider habe ich noch kein Rezept gefunden, welches annähernd an diese Brunsli herankommt. Allerdings wird auch das Zubereitungsverfahren in der Bäckerei aufwändiger sein, sodass in der hauseigenen Backstube wahrscheinlich nicht mit denselben Ergebnissen gerechnet werden kann...
Aber ich habe ein Rezept gefunden, welches auch sehr gut ist.
Genug der Worte, jetzt lassen wir Taten folgen!



Zeit: einen Nachmittag mindestens

Zutaten und Material:
1kg gemahlene Mandeln, 1 kg Puderzucker, 15g Zimtpulver, 300g Eiweiss (ca. von 5 Eiern), 200g Kakaopulver, 120g Wasser, Topf, ev. Thermometer, Backblech, Backpapier und Ausstechformen, zusätzlich Kristallzucker zum Auswallen




Zubereitung:

Teigzubereitung:

1 Puderzucker und Eiweiss im Topf vorsichtig erwärmen, ständig rühren bis Puderzucker geschmolzen ist (ca. 40°C). Vom Feuer nehmen.

2 Kakaopulver und Wasser mischen und zu Zucker-Eiweissmischung in die Pfanne geben. Zimtpulver dazu und gut mischen. Dann die Mandeln dazu und wieder gut mischen.

Nun ist der Teig fertig: in Folie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank lagern.

3 Guetzli ausstechen
Die Arbeitsfläche und die Teigoberfläche mit Zucker bestreuen und den Teig auf ca. 1cm ausrollen. Guetzli ausstechen und auf Blech mit Backpapier legen.
2 Stunden trocknen lassen! (einige lassen die Brunsli auch über Nacht trocknen)

4 Backen
Ofen vorheizen.
Brunsli max. 4 min. bei 230°C backen.
Nach dem Auskühlen in gut verschliessbaren Dosen aufbewahren.


Frisch schmecken mir die Brunsli am Besten. Ich mag den noch etwas weichen Kern. Geschmacklich sind sie auch etwas härter noch gut.



Frohe Adventszeit!!



Samstag, 17. Oktober 2015

Girlande aus Eicheln

Schöne Weihnachtsgirlande

Ich mag Dekorationsgegenstände aus Naturmaterialien. Diese Girlande ist eine Kombination aus Eichelhütchen und Fimo (Modelliermasse). 
Da ich die Girlande in der Adventszeit gebastelt habe, ist das weitere Zubehör natürlich weihnachtlich.
Mehrere Girlanden als Vorhang aufgehängt, oder aber auch einzeln, wo sie gut sichtbar sind und zur Geltung kommen, verschönern meiner Meinung nach den Wohnbereich. 
Das Sammeln der Eichelhütchen gibt etwas Arbeit, danach hält sich der Aufwand in Grenzen. Vielleicht kann ich dich inspirieren zu einer ganz eigenen Girlanden-Kreation?

 Zeit: total ca. 1 Std. 30 min.
-Eicheln sammeln: 30 min. (je nach dem ob in der Nähe möglich)
-Fimokugeln formen: 20 min. (je nach Menge)
-Zusammenfügen und Härten: 1 Std.
-Girlande fertig stellen: 20 min. (je nach Menge mehr)


Material:
Eichelhütchen, verschiedene Farben Fimo, Weissleim, Backblech, Backpapier, Silberdraht und anderes Deko- oder Naturmaterial, ev. eine Aale oder ein kleiner Handbohrer, Schere oder Zange


Tipps:

  • Die Eichelhütchen , auch mit Eicheln, bei trockenem Wetter sammeln
  • Darauf achten, dass die Eicheln unversehrt sind, keine Wurmlöcher!
  • Ev. noch etwas trocknen lassen
  • Die Eicheln alle mit etwas Leim in die Hütchen kleben
  • Fimokugeln: ca. 3 Farben wählen, auf Kontraste achten
  • Ich habe z.B. in die Rindensterne Löcher gebohrt, damit der Draht besser hält
  • Draht gut verknoten, damit sich das Ganze nicht wieder abwickelt oder rutscht


Anleitung:


1 Aus Fimo Kugeln formen
Die Kugeln sollten etwa Eichelgrösse haben und in das entsprechende Hütchen passen. Gleich nach dem Formen wird die Kugel mit etwas Leim ins Hütchen geklebt.





2 Fimo-Eicheln trocknen
Alle fertigen Fimo-Eicheln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Ca. 40 min. bei 100 °C Umluft härten. Hier musst du jedoch auch die Anweisung auf der Fimoverpackung beachten! 
Alles erkalten lassen.


3 Girlanden zusammenstellen
Das kannst du ganz nach Geschmack machen. Wieviele Eicheln oder andere Dekomaterialien du für eine Girlande verwendest, liegt ganz bei dir.
Meine sind eher schlicht gehalten.
Am Besten hält das Ganze, wenn du die Materialien am Draht gut verknotest. Dann rutschen sie nicht nach unten. 
Beim "Auffädeln" beginnst du mit der untersten Deko. Unten ist ein guter Knoten nötig, damit alles hält. Ganz oben, zum Schluss, formst du mit dem Restdraht eine Schlaufe. So kannst du die Girlande im hängenden Zustand verwenden. Du kannst natürlich auch an beide Enden eine Schlaufe machen, je nach Gebrauch.



Ich weiss, das Bild ist nicht der Renner. Aber ich denke, du kannst dir vorstellen, wie es ungefähr aussehen solll.


VIEL SPASS BEIM AUSPROBIEREN!