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Mittwoch, 30. März 2016

Das Ei im Zopfteig

Zopfteig-Muffin mit österlichem Innenleben!

Die Idee kam mir in der Nacht, als ich wach lag, und nicht schlafen konnte. Wie wäre es, wenn ich ein gekochtes Ei in Zopfteig einpacke? Das Ganze wiederum schön verziere und dann so backe? Funktioniert das? Ist es geniessbar?
Und schon stand ich in der Küche, kochte Eier, und knetete Zopfteig!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Auch geschmacklich überzeugt der Zopfteig-Muffin.
Allerdings müssen die Muffins nach dem Abkühlen dann schnell gegessen werden. Das macht mir leider gar nie Mühe!;-)
Ideal für den Osterbrunch, noch lauwarm aufgetischt. Zopf und Ei, schon vereint!



Zeit: total 1 Std. 30 min.
Teig herstellen // Eier kochen:  10 - 15 min.
Teig gehen lassen: 1 Std.
Eier einkleiden und verzieren: je nach Menge ca. 10 min.
Backen: 15 min.

Zutaten und Material:
Zopfzutaten s. Zopfteigrezepte in meinem Blog (ich habe 250g Mehl genommen), gekochte Eier, Senf nach Wahl, Backblech und Backpapier



Tipps:

  • Während der Teigherstellung die Eier kochen, damit sie genug Zeit haben, ganz auszukühlen
  • Den Backofen auf 180°C, Umluft, vorheizen
  • Die Muffinform mit Förmchen versehen.
  • Das mit Teig eingekleidete Ei erst nach dem Verzieren bestreichen!
  • Die mit Teig eingekleideten, fertig verzierten Eier in Muffinformen setzen zur Stabilisierung.
  • Mit 250g Zopfmehl als Grundlage können 4-6 Eier eingekleidet und verziert werden!


Anleitung:


1 Eier kochen und Teig zubereiten
Die Eier hart kochen, den Zopfteig herstellen und 1 Std. gehen lassen. Eier ganz erkalten lassen.

2 Eier einpacken und verzieren
Die kalten Eier schälen und mit Senf einstreichen. Den Teig in 4 Portionen teilen. Die erste Portion halbieren und einen Teil dünn auswallen. Das Senf-Ei darin einpacken, sodass die Öffnung schön auf die Unterseite zu liegen kommt. Teigenden unten gut zusammendrücken. Aus dem 2. Teil des Teiges können nun Verzierungen geformt und auf dem Ei angebracht werden. Auch Gewürznelken können als Befestigungshilfen verwendet werden (s. unten die Teigblumen). Das Ei dann zuerst unten mit Ei bestreichen und in die Muffinform setzen. Dann das restliche Ei mit den Verzierungen ebenfalls vorsichtig mit Ei bepinseln.
Den Vorgang wiederholen bis alle Eier bereit für den Backofen sind.
Variation: Es kann auch Schinken oder Speck miteingebacken werden....






3 Zopfteig-Muffin backen
Die Muffins in der Form (12er Form oder in ofenfesten Einzelförmchen) im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 20 min. backen. Auskühlen lassen.



Empfehlung: Vor dem Verzehr die Gewürznelken
entfernen! Wir wollen ja keine Zahnunfälle!! :-(



Dann sofort geniessen! En Guete :-)



Sonntag, 20. März 2016

Kleine Ostermitbringsel

Keine Lust auf Schoggihasen?!

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Mitbringsel an Ostern. Für Osterhasen-Liebhaber eignet sich natürlich nach wie vor der Schoggihase. Wer mal etwas Anderes bringen möchte, darf das aber auch tun! 
Ich habe zwei einfache Vorschläge für Ostermitbringsel für dich.
Sie sehen hübsch aus und lassen sich beliebig variieren.

Zum Einen Muffins nach Wahl, dekoriert und verpackt:







Oder für diejenigen, die es lieber pikanter mögen, die Zopfhäschen:












Zeit: 
Muffins: 30min. (mit Auskühlen lassen 50min.)

Häschen: 2 Std. (inkl. Gehen lassen, bezogen auf die von mir verwendete Teigmenge!)

Zutaten Zopfteig:
siehe "Osterkorb aus Zopfteig"
Menge mit 500g Mehl ergibt 16 kleine Hasen!

Muffinrezept:
Ich habe Marzipan-Muffins gebacken, du kannst aber jedes andere Muffinrezept verwenden. Im Internet findest du zahlreiche Rezepte. Es gibt auch viele Kochbücher zu diesem Thema.

Material:
Für die Muffins: Zutaten, Deko für auf die Muffins, Puderzucker
Für die Hasen: Zopfteig, Messer, Haselnüsse, Ei-Milch-Mischung, Pinsel
Zum Verpacken: Guetzlisäckli und Geschenkbändeli


Anleitung für die Hasen:







Sieht das nicht toll aus?! Viel Spass beim Schenken!








Freitag, 1. Januar 2016

Zopfschneemänner

Zopfschneemänner zum schnell aufessen!

Im Winter sind Schneemänner bei Kindern sehr beliebt. Im Flachland fällt immer weniger Schnee, so dass das Schneemannbauen oft nicht mehr erlebt werden kann. Vielleicht ein kleiner Trost, aber es geht auch anders....
Hier die herzigen Zopfschneemänner, die ich mit Kindern gemacht habe.

Zeit: Total ca. 2 Std. 
Teigherstellung: 15 min.
Gehen lassen: 1 Std.
Formen: 10 min.
Backen: 15-20 min.
Auskühlen: 20-30 min.
Verzieren: 5 min.

Essen: SCHWUPS! :-)






Zopfteigrezept: 500g Zopfmehl, 60g weiche Butter,

Salz, 20g Hefe, 3dl Milch, 1 Prise Zucker
Zutaten und Material:
Backblech, Backpapier, Schaschlikspiesse, Messer, Haselnüsse für Augen und Knöpfe, 1 Ei, Backpinsel, Marzipanrüebli für die Nase, Kokosflocken zum Bestreuen, Puderzucker, farbige Strohhalme, Muffinförmchen mit Muster, Zahnstocher halbiert







Tipps und Anregungen:

  • Ich verwende zimmerwarme Zutaten
  • Aus dem Teig gibt es 2 Schneemänner
  • Der Schaschlikspiess hält die Teigkugeln zusammen
  • Die Haselnüsse gut in den Teig drücken, damit sie drin bleiben beim Backen
  • oben am Kopf sollte noch ca. 1-1,5cm Schaschlikspiess rausschauen.
  • Mit Papierservietten kann auch ein Schal zugeschnitten werden
  • Als Hut können ebenfalls Papierhüte in Kleinformat gefaltet werden.

Anleitung:

1 Teig
Die Hefe mit Zucker in der Milch auflösen. Mehl, Butter, Salz mischen. Dann die Hefemilch dazu und in der Küchenmaschine ca. 10 min. kneten lassen, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr klebt.
Teig eine Stunde abgedeckt gehen lassen.

2 Schneemann formen und backen
Teigstück von ca. 250g in 3 Teile teilen. Der Bauchteil sollte der grösste sein. Daraus je eine Kugel formen. Die Bauchkugel zuerst auf den Spiess auffädeln, dann die mittlere und zum Schluss den Kopf. Mit dem Messer seitlich rechts und links in die mittlere Kugel einschneiden für die Arme. Arme etwas rausziehen.
Nun mit den Nüssen Augen und Knöpfe eindrücken.
Alles mit Ei-Milch-Mischung bestreichen.
Schneemann auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
Backzeit: ca. 15-20 min. / Umluft bei 180°C (vorgeheizt)
Auf einem Auskühlgitter auskühlen lassen!

3 Schneemann fertig dekorieren
Puderzucker mit wenig Wasser anrühren (ev. auch mit Zitronensaft), sodass eine zähflüssige Masse entsteht. Damit den Schneemann einstreichen. Sofort Kokosstreusel darüberstreuen und etwas andrücken.
Dann das Marzipanrüebli auf eine Zahnstocherhälfte aufspiessen (das grüne Zuckerkraut entfernen). Nase im Gesicht anbringen. Muffinförmchen als Hut oben am Kopf auf den vorstehenden Schaschlikspiess stecken. 
Zum Schluss den oberen Teil des Strohhalms mehrfach fein einschneiden, sodass ein Besen entsteht. Diesen durch einen Arm stecken.

Fertig ist der Schneemann! Viel Freude beim Geniessen!


Montag, 21. Dezember 2015

Brezel nicht nur zum Bier!

Laugenbrezel

Laugengebäck gehört zu meinen Lieblingsspeisen. Am Liebsten mag ich die Laugenbrezel mit Butter, genannt Butterbrezel. Ich wollte schon länger einmal diese leckere Zwischenmahlzeit selber herstellen. Die Bäcker arbeiten mit einer sehr konzentrierten Lauge. Hier ist grosse Vorsicht geboten, weshalb ich mich lange nicht an das Projekt getraut habe. Allerdings hat es nun mit dem Backnatron, welches man in den Supermärkten oder Drogerien erhält, auch bestens geklappt.
Susanne war wieder mit von Partie, und unser Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Geschmacklich haben sich die Brezel nicht von gekauften unterscheiden lassen, ausser dass sie noch frischer und feiner waren... hmmmm....!
Für Laugenbrezel-Liebhaber ist es also eine dringende Empfehlung, diese selber zu backen. Es sind zwar mehrere Schritte, dennoch insgesamt hält sich der Aufwand in Grenzen. 
Also, los gehts!

Zeit: Teig: 15min. / Gehen lassen: ca. 1h / Formen ca. 20min. / Föhnen 5-10min./ 
In Lauge baden: 5min. / Backen und bestreichen: 20min.
Total: ca. 2 Std. 15min. inkl. auskühlen


Zutaten und Material:
500g Mehl Typ 550 (Zopfmehl), 1 Hefewürfel zimmerwarm, 250ml warmes Wasser, 1 EL Zucker, 1-2 TL Salz, 60g Backnatron, 1.5 Liter Wasser, Schüssel, Rührwerkzeug, Topf und Schaumkelle oder Siebkelle, grobes Salz, Kaffeerahm oder Rahm und Pinsel,
Backblech und Backpapier, Handföhn, Waage

Anleitung:

1 Teigherstellung
Hefewürfel im Warmen Wasser mit 1 EL Zucker auflösen und etwas stehen lassen. Mehl und Salz in der Schüssel verrühren. Hefewassergemisch dazugeben und von Hand oder in der Küchenmaschine mind. 8 Minuten kneten.
Teig zu schönem Ball formen und bis aufs Doppelte gehen lassen.

2 Brezel formen
Teig in 8-9 gleich schwere (Waage) Stücke teilen. Die Teigstücke unter einer Folie aufbewahren, damit sie nicht zu stark austrocknen. 
Ein Teigstück nehmen, zu Ball formen und danach zu langer Wurst, ca. 35-40cm, ausrollen, so dass der Strang in der Mitte dicker ist und zu den Enden dünn ausläuft.
 
Dann die Brezel daraus formen. Hufeisenförmig mit Öffnung gegen oben hinlegen, die dünnen Enden einmal verschlingen und unten auf die dicke Stelle auflegen. Profis wirbeln das ganze herum und legen dann die fertige Brezel hin. Mit Übung klappt auch das vielleicht schon bald! :-)
Brezel aufs Backblech legen und mit allen Teilen so verfahren.



3 Brezel föhnen und baden
Zu allererst den Ofen anheizen: Unter- und Oberhitze, 230°C.
Nun können die Brezel nochmals liegen gelassen oder wie wir es gemacht haben, mit dem Handföhn angetrocknet werden. Es soll sich eine härtere Oberschicht bilden, damit die Lauge danach nicht zu tief in die Brezel eindringt.
Ist das getan, kann das Wasser zum Kochen gebracht werden. Wenn es kocht, Hitze etwas reduzieren und ganz vorsichtig, löffelweise das Natron dazu geben. Es strudelt und schäumt dabei ziemlich.
Mit einer Schaum- oder Netzkelle jede Brezel in die Lauge geben und ca. 30sek. baden. Einmal runterdrücken, damit die Lauge auch oben hinkommt. Die Brezel muss auf dem Wasser schwimmen, das bedeutet, der Teig ist genügend gegangen. Ansonsten müssten die Brezel nochmals gehen vor dem Laugenbad!
Gleich nach dem Bad jede Brezel sofort mit dem groben Salz bestreuen.

4 Brezel backen und bestreichen

Die Brezel könne auf der unteren, dicken Seite noch mit einem scharfen Messer eingeritzt werden. So entsteht der typische helle Riss. Wir haben das auch gemacht, allerdings etwas zaghaft und ev. zu weit unten. Aber wir sind so trotzdem zufrieden...
Das Blech mit den Brezeln in den heissen Ofen schieben. Backzeit: 15min. bis die Farbe stimmt.
Brezel aus dem Ofen nehmen und sofort mit Rahm bestreichen. Das gibt ihnen noch den gewissen Glanz.
Dann etwas auskühlen lassen. Die Brezel können auch lauwarm genossen werden.



So, die fertigen Brezel können sich sehen lassen!
Das Ergebnis hat uns in jeder Hinsicht überzeugt!

Guten Appetit!

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kinderparty

Überraschungen für die Kinderparty

Der eigene Geburtstag ist ein Ereignis, welches für die Kinder sehr wichtig ist. Die Anspannung und Vorfreude davor ist jeweils sehr gross. Natürlich wollen sich die Eltern auch alle Mühe geben, den Tag für ihr Kind zu einem tollen Abenteuer zu machen. 

Grundsätzlich finde ich, dass ein Kindergeburtstag auch mit einfachen Mitteln ein sehr schöner Geburtstag sein kann. Kleine oder grössere Überraschungen gehören jedoch dazu.
Ich stelle dir nun zwei essbare Varianten vor. 


Rittertorte




Diese Torte haben Susanne und ich exklusiv auf Bestellung für ihr Gottenmeitli gemacht. Wir hatten beide sehr grosse Freude daran, die Torte zu gestalten. Eigentlich ist es mehr ein Bauen als etwas anderes. Die Idee haben wir von der Migros;-) Auf deren Webseite findet man das Rezept für den Boden und auch eine Materialliste, sowie die genaue Anleitung Schritt für Schritt.
Ich finde, es war einfach zu bewerkstelligen, hat aber einen tollen Effekt. In der Ausgestaltung ist man natürlich völlig frei. Susanne hat die dazugehörigen Ritter Playmobil besorgt und eine Prinzessin obendrauf! Die durfte nicht fehlen...:-)

Ich werde hier kein Rezept und keine Anleitung veröffentlichen. Wer mag, kann sich das bei der Migros besorgen.




Muffins mit Inhalt

Zeit: total ca. 1Std. 30min. inkl. Abkühlen

Zutaten und Material:

Muffins, Schokoladenguss, Dekostreusel, runde Ausstechform Durchmesser ca. 3-3,5cm, Minismarties





Anleitung:

1 Loch ausstechen und füllen
Mit der Ausstechform in der Mitte der Muffins eine Vertiefung ausstechen, nicht ganz bis zum Boden durchstechen!
Dann mit Smarties bis zur Hälfte füllen. Den ausgestochenen Decker wieder aufdrücken.






























2 Verschliessen und Dekorieren
Damit die Öffnung von aussen nicht sichtbar ist, kann nun mit Glasur nach Wahl dekoriert werden. Zur Verschönerung noch Streudeko anbringen und fertig ist die Überraschung!












Viel Spass damit!




Dienstag, 1. Dezember 2015

Rezeptreise Dezember

Basler Brunsli

Auf Besuch im Kanton Basel Stadt!
Das Brunsli ist ein Weihnachtsgebäck. Ein sogenanntes Originalrezept scheint es nicht zu geben. In der Publikation "Das süsse Basel" von Eugen A. Meyer ist ein Brunslirezept aus dem Jahre 1750 publiziert. Allerdings könnte es auch schon älter sein.
Früher wurde das Brunsli nicht nur zur Weihnachtszeit gebacken. Auch zu Hochzeiten oder anderen Festanlässen wurde es gar als Gastgeschenk zusammen mit anderen Leckereien abgegeben.
Das Brunsli ist eines meiner Lieblingsguetzli in der Weihnachtszeit. Allerdings gibt es riesige Unterschiede. Ich mag es nicht zu trocken. Wenn es aussen leicht knackig ist und innen noch schön schlozig und feucht, ist es für mich perfekt!
Das ist nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Meine Ansprüche an das Brunsli sind deshalb so hoch, weil ich damit wiederum Kindheitserinnerungen verbinde.
Meine Mutter hat früher einmal in Basel gewohnt und gearbeitet. Ihre Arbeitskollegin, für uns Tante Annemarie :-), schickte uns noch lange danach zum Samichlaus ein Fresspäckli mit Spezialitäten aus Basel. Darin die Brunsli von der Bäckerei Wernli, wenn ich mich richtig erinnere. Für mich sind diese die Weltbesten!!! Leider habe ich noch kein Rezept gefunden, welches annähernd an diese Brunsli herankommt. Allerdings wird auch das Zubereitungsverfahren in der Bäckerei aufwändiger sein, sodass in der hauseigenen Backstube wahrscheinlich nicht mit denselben Ergebnissen gerechnet werden kann...
Aber ich habe ein Rezept gefunden, welches auch sehr gut ist.
Genug der Worte, jetzt lassen wir Taten folgen!



Zeit: einen Nachmittag mindestens

Zutaten und Material:
1kg gemahlene Mandeln, 1 kg Puderzucker, 15g Zimtpulver, 300g Eiweiss (ca. von 5 Eiern), 200g Kakaopulver, 120g Wasser, Topf, ev. Thermometer, Backblech, Backpapier und Ausstechformen, zusätzlich Kristallzucker zum Auswallen




Zubereitung:

Teigzubereitung:

1 Puderzucker und Eiweiss im Topf vorsichtig erwärmen, ständig rühren bis Puderzucker geschmolzen ist (ca. 40°C). Vom Feuer nehmen.

2 Kakaopulver und Wasser mischen und zu Zucker-Eiweissmischung in die Pfanne geben. Zimtpulver dazu und gut mischen. Dann die Mandeln dazu und wieder gut mischen.

Nun ist der Teig fertig: in Folie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank lagern.

3 Guetzli ausstechen
Die Arbeitsfläche und die Teigoberfläche mit Zucker bestreuen und den Teig auf ca. 1cm ausrollen. Guetzli ausstechen und auf Blech mit Backpapier legen.
2 Stunden trocknen lassen! (einige lassen die Brunsli auch über Nacht trocknen)

4 Backen
Ofen vorheizen.
Brunsli max. 4 min. bei 230°C backen.
Nach dem Auskühlen in gut verschliessbaren Dosen aufbewahren.


Frisch schmecken mir die Brunsli am Besten. Ich mag den noch etwas weichen Kern. Geschmacklich sind sie auch etwas härter noch gut.



Frohe Adventszeit!!



Freitag, 31. Juli 2015

Rezeptreise August

1.-August-Weggen

Die Schweiz feiert Geburtstag!
Zu diesem Anlass ein passender Rezeptreisetipp!
Der schweizerische Konditoren- und Bäckermeisterverband (SBKV) hat die Weggen 1959 kreiert. Seither werden sie zum Nationalfeiertag überall angeboten. Der 1.-August-Weggen gilt als Buttergebäck und ist in der Herstellung unserem "Weggli" sehr ähnlich. Er zeichnet sich durch einen hohen Butteranteil aus. Die Butter darf erst zum Schluss beigegeben werden. Oft wird zur Herstellung Milchpulver verwendet. Ins Originalrezept gehört auch Malz. Da ich jedoch eine Laktoseintoleranz habe, verwende ich Milch. Und ich habe ein Rezept ohne Malz gewählt. Es gibt kleine Weggen und grosse. Sie werden mit Schweizer Fähnchen angeboten. Vor dem Backen wird ein Kreuz in den Teig geschnitten, das sich während dem Backen dann nach oben abhebt. Es gibt auch die einfachere Variante, bei der einfach zwei Einschnitte übers Kreuz gemacht werden. Ich bevorzuge die etwas Schönere, man will es sich ja zum hohen Feiertag nicht allzu einfach machen, oder?!
Zum Schweizer Volksfest und der Geschichte der Schweiz gibt es auf anderen Seiten genügend Lesestoff. Das erspar ich dir hier auf meinem Blog. ;-)




Zeit: total ca. 2 Std.

Zutaten und Material:
500g Weizenmehl (auch Zopfmehl möglich), 2 TL Salz, 1 EL Zucker, 20g Hefe, 1 Päcklein Backpulver, 1 Päcklein Trockenhefe, 2,5dl lauwarme Milch, 80g Butter, 1 Ei zum Bestreichen.
Schüssel, Backblech, Backpapier, Schere, Schweizer Fähnchen.



Anleitung:

1 Teigzubereitung
Mehl, Salz, Zucker, Hefe in Milch aufgelöst, Backpulver und Trockenhefe zu Teig verrrühren. Zum Schluss die Butter unterkneten bis ein elastischer Teig entsteht. Diesen in eine Schüssel geben und 30min. gehen lassen.

2 Portionieren
Den Teig in kleine, ca. 90g schwere Stücke teilen. Runde Brötchen formen. Diese nochmals 30min. gehen lassen.

2 Formen
Das Schweizerkreuz mit einer Schere einschneiden. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.








Die Brötchen auf ein Backblech mit Backpapier geben und nochmals 20min. gehen lassen.
Dann mit Ei bestreichen und in den vorgeheizten Ofen schieben.
Ca. 15min. goldbraun backen.
Nach dem Auskühlen mit Fähnchen dekorieren und servieren.








Einen schönen 1.-August!





Sonntag, 31. Mai 2015

Tierischer Ideenspot!

Tierisches Backwerk

Bald kommt der Sommer! 
Ich habe mit den Kindern an meinem Arbeitsplatz schon einmal Sommerstimmung verbreitet. :-)
Ein paar Impressionen aus der Backstube:

Schmetterlinge aus Zopfteig









Und eine grosse Portion Glück zum Verschenken!
Eigentlich zu jedem Anlass passend: 

Marienkäfer-Muffins



Ein beliebiges Muffinteigrezept kann hier gewählt werden. Die Flügel sind aus Fondant (Zuckerteig), den du entweder selber herstellen oder aber auch fertig kaufen kannst. Hier habe ich die "faule" Variante gewählt.
Die Tupfer sind aus Schokolade und die Augen aus weissem Marzipan.
Die Fühler habe ich mir geschenkt...


Ist auch in Mini ein Hingucker. Dazu einfach die Mini-Muffinform benutzen.

Ich finde sie putzig!

Hoffe es hat Spass gemacht, vorbeizuschauen?! Bis zum nächsten Mal!

Mittwoch, 29. April 2015

Leckeres Schatzkästchen

Keksdosen mit Leckereien zum Muttertag!

Als Kind habe ich kleine Dosen, in allen Formen und Farben geliebt! Auch heute muss ich mich im Laden beherrschen, wenn ich hübsche Dosen, Schatullen oder Ähnliches sehe!
Ich finde, die Idee eignet sich bestens für den Muttertag. Mit den Kindern ist es schnell gemacht und individuell gestaltbar. Der Inhalt kann je nach Geschmack des Beschenkten gewählt werden. 
So macht das Schenken richtig Spass!



Für 3 Dosen: 50g Butter, 80g Nutella, 100g Mehl
Zeit: total 90 min.
Teigherstellung: 10 min.
Herzen ausstechen: 15 min.
Backen: 10 min.
Auskühlen: 20 min.
Herstellung Icing: 15 min.
Dekorieren: 20 min.







Zutaten und Material:
Zutaten für Keksteig (s. Bild), 
200g Puderzucker, 1,5 EL Eiweisspulver, 
ca. 3 EL Wasser, Herzausstecher gross, Herzausstecher klein, Backblech, 
Backpapier, Lebensmittelfarben, 
Süssigkeiten zum Befüllen









Tipps:

  • Es können auch andere Ausstecher verwendet werden. Achte darauf, dass sie nicht zu filigran sind!
  • Der Teig muss kühl verarbeitet werden, sonst klebt er
  • Die kleinen Herzausstecher kommen erst nach dem Backen der grossen Herzkekse zum Einsatz. Noch in warmen Zustand ausstechen und herauslösen!
  • Für eine Dose benötigst du 2 ganze grosse Herzen und 2 Randherzen
  • Das Icing muss möglichst dick (pastenartig) sein, damit es nicht verläuft und schnell trocknet.
  • Bei der Verwendung von flüssigen Lebensmittelfarben muss die Flüssigkeitsmenge mitberücksichtigt werden, das Icing darf nicht dünner werden!
  • Die Dosen können in kleine Guetzlisäckli eingepackt und oben mit Geschenkband verschlossen werden.

Anleitung:

1 Teig herstellen
Butter mit der Küchenmaschine schlagen, bis sich Spitzen bilden, dann das Mehl dazu bis viele kleine, gelbe Brösel entstehen. Dann das Nutella unterrühren und den Teig kneten lassen. (Kann auch von Hand gemacht werden. Es ist auch möglich, alle Zutaten gleich zusammen zu mischen).
Den Teig zur Kugel formen, etwas flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Std. in den Kühlschrank legen.

Da ich eine Laktoseintoleranz habe, ist das Nutella aus dem Laden für mich nichts, auch wenn ich es gern hätte. :-(

Hier ein Alternativrezept: 

100g weiche laktosefreie Butter
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 frisches Ei 
80g geschmolzene Kochschokolade 
15g Suchard Express Pulver
200g Mehl
Kurzanleitung: Butter, Zucker und Salz rühren, dann das Ei dazu bis eine helle Masse entsteht. Mehl, Schokolade und Schoggipulver unterrühren. Teig flach drücken, zugedeckt 2h kühlstellen. Später mit etwas Mehl ca. 5mm dick auswallen und Formen ausstechen. (Ergibt 3 Dosen)


2 Herzen ausstechen
Den Teig ca. 4-5mm dick auswallen, grosse Herzen ausstechen und diese aufs Backpapier legen. Für eine Dose brauchst du 4 Herzen.
Falls der Teig klebt, etwas Mehl verwenden.


3 Backen und Randherzen ausstechen
Die Teigherzen bei Umluft 200°C ca. 4min. backen. Dann noch im heissen Zustand die kleinen Herzen draus ausstechen. Du brauchst pro Dose 2 grosse, ganze Herzen und 2 mit ausgestochenem kleinen Herz (Randherzen). Auskühlen lassen.


4 Royal Icing herstellen
200g Puderzucker und 1.5 EL Eiweisspulver mischen. Langsam Wasser dazu geben und mit der Küchenmaschine so lange rühren lassen, bis eine zähe Masse entstanden ist.
Diese kann nun aufgeteilt und nach Wahl eingefärbt werden. Das Royal Icing darf nicht zu dünn werden. (Kann auch von Hand angerührt werden)
Rezept für Royal Icing mit Eiweiss:
1 Eiweiss mit 1 Spritzer Zitronensaft schlagen, dann 220g Puderzucker nach und nach unterrühren. Farbe wie oben.


5 Dose zusammensetzen
Nun ein grosses Herz als Boden nehmen, am Rand Royal Icing auftragen und ein Randherz darauf legen. Mit dem 2. Randherz ebenso verfahren.
Trocknen lassen.


6 Dosendeckel verzieren
Die verschieden eingefärbten Royal Icings in Spritzbeutel abfüllen und damit die Deckel nach Lust und Laune verzieren. Vollständig trocknen lassen, bevor die Dosen gefüllt und mit dem Deckel geschlossen werden!

Als Füllung eignen sich kleine Süssigkeiten wie Mini-Gummibärchen, Mini-Smarties, Tic Tac, Mini-Bonbons...










Diese Idee habe ich unter anderem hier gesehen:
sallys-blog. de
Cookie-Herz-Box


Viel Spass beim Schenken!




Montag, 6. April 2015

Tüfteln mit Lieblingszutaten 1

Carolines Lieblingszutaten im Tüfteltest!

Dieser Post ist meiner Schwester gewidmet. Ich habe sie gebeten, mir ihre 4 Lieblingszutaten zu nennen. Daraus kreiere ich nun hoffentlich etwas Leckeres.
Ich befinde mich ja nicht umsonst im Tüfteleggli! :-)

Ihre Lieblingszutaten sind: Schokolade, Marzipan, Maronipürée und Äpfel


Ein bisschen Produktewerbung;-)

Ergebnis aus dem Tüfteleggli:
Ich habe Caroline eine Torte gebacken, als Dessert zum Osterbrunch. Maronis sind nun nicht gerade frühlingshaft, aber ich habe mich entschieden, Carolines Lieblingszutaten als erste dieser Serie zu nehmen. Die herbstliche Torte schmeckt hoffentlich auch im Frühling! Nun ist sie fertig gestellt und morgen werde ich sehen, was die Familie dazu sagt....




Erfahrungen:
Das ist meine erste Torte, die ich von Grund auf selber gebacken habe. Zuerst habe ich einen Biskuitteig mit Marzipan und Apfelstücken gebacken. Auch das Rezept für den Biskuitteig habe ich selber ertüftelt. Ich würde ihm das nächste Mal noch etwas Wasser hinzufügen, damit sich Eigelb und Mehl besser verbinden (s. unten, angepasstes Rezept). Der gebackene Kuchen wurde in 2 Böden zerteilt. Die Torte habe ich mit Maronicrème (Maronipürée und Schlagsahne) gefüllt und mit Ganache (Schokolade, Butter, Rahm gemischt) überzogen. Als Deko habe ich Marzipanformen verwendet. 
Den Kuchen musste ich zweimal backen, da ich den ersten zu wenig lange im Ofen liess... Das Auseinanderschneiden der Böden ist nicht ganz einfach. Ich brauche da definitiv noch Übung!! Aber ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.  Es entspricht ganz sicher nicht meinen Perfektionsansprüchen, aber für das erste Mal bin ich ganz zufrieden. 
Ich weiss, Profis unter euch sehen die Mängel sofort. Aber ich hatte Spass dabei!! Auch wenn ich danach ganz schön müde war. Hochachtung vor allen, die regelmässig Torten machen, die ganz bestimmt viel aufwändiger sind als meine!!!
Mir hat die Torte grundsätzlich gut geschmeckt. Bis auf das Maronipürée mag ich alle Zutaten! Da hätte ich natürlich einen anderen Geschmack bevorzugt, aber es sind ja Carolines Lieblingszutaten! ;-)
Dennoch, die Torte war viiiiiel zu mächtig! Der Kuchen kommt mit der Hälfte an Marzipan locker aus (Rezept unten angepasst), wenn nicht sogar ohne :-). Also viel zu süss... 


Das sagt die Schwester:
Die Torte hat meiner Schwester gefallen. Auch ihr war die Torte jedoch zu süss. Sie meinte, das nächste Mal einfach nur die Kombination Äpfel und Maroni wäre besser. Dennoch fand sie, ich solle das Rezept hier ruhig aufschreiben. Man darf also nachmachen und fleissig abändern!!


Zutaten und Anleitung: (angepasstes Rezept!)

1 Füllung: (muss vor dem Gebrauch noch im Kühlschrank kalt werden!)
300 ml kalte Schlagsahne (ev. Sahnesteif benutzen) schlagen und unter das Maronipürée mischen. Sicher 2 Std. kühl stellen.

2 Biskuitteig: 
4 Eiweiss und eine Prise Salz steif schlagen, 125g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Parallel dazu: 125g Mehl, 4 Eigelbe, 1 gehäufter TL Backpulver und 4-6 EL Wasser verrühren, dann Eiweiss darunter heben. Zum Schluss 100g Marzipanwürfeli und 2 Äpfel gewürfelt darunter heben und Teig in eine Springform (ca. 26cm) füllen.
Backen: Umluft, vorgeheizt, 180°C, ca. 40min. (Stäbchentest)
In der Form 15 min. erkalten lassen dann auf Auskühlgitter geben.
Kalter Biskuit halbieren in 2 Tortenböden. Mit der Maronifüllung füllen. Nochmals 30min. kühl stellen.

3 Ganache:
232g Couvertüre oder dunkle Schokolade mit 32g Butter anschmelzen, dann alles verrühren bis die restliche Schokolade auch geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen. 130ml Rahm darunter rühren.
Torte mit Ganache überziehen.
Torte verzieren!

Ganze Torte ca. 8-12h kalt stellen.








Hase und Deko haben nicht sehr lange überlebt!  Den Göttibuben hats geschmeckt ;-)