Freitag, 1. Januar 2016

Zopfschneemänner

Zopfschneemänner zum schnell aufessen!

Im Winter sind Schneemänner bei Kindern sehr beliebt. Im Flachland fällt immer weniger Schnee, so dass das Schneemannbauen oft nicht mehr erlebt werden kann. Vielleicht ein kleiner Trost, aber es geht auch anders....
Hier die herzigen Zopfschneemänner, die ich mit Kindern gemacht habe.

Zeit: Total ca. 2 Std. 
Teigherstellung: 15 min.
Gehen lassen: 1 Std.
Formen: 10 min.
Backen: 15-20 min.
Auskühlen: 20-30 min.
Verzieren: 5 min.

Essen: SCHWUPS! :-)






Zopfteigrezept: 500g Zopfmehl, 60g weiche Butter,

Salz, 20g Hefe, 3dl Milch, 1 Prise Zucker
Zutaten und Material:
Backblech, Backpapier, Schaschlikspiesse, Messer, Haselnüsse für Augen und Knöpfe, 1 Ei, Backpinsel, Marzipanrüebli für die Nase, Kokosflocken zum Bestreuen, Puderzucker, farbige Strohhalme, Muffinförmchen mit Muster, Zahnstocher halbiert







Tipps und Anregungen:

  • Ich verwende zimmerwarme Zutaten
  • Aus dem Teig gibt es 2 Schneemänner
  • Der Schaschlikspiess hält die Teigkugeln zusammen
  • Die Haselnüsse gut in den Teig drücken, damit sie drin bleiben beim Backen
  • oben am Kopf sollte noch ca. 1-1,5cm Schaschlikspiess rausschauen.
  • Mit Papierservietten kann auch ein Schal zugeschnitten werden
  • Als Hut können ebenfalls Papierhüte in Kleinformat gefaltet werden.

Anleitung:

1 Teig
Die Hefe mit Zucker in der Milch auflösen. Mehl, Butter, Salz mischen. Dann die Hefemilch dazu und in der Küchenmaschine ca. 10 min. kneten lassen, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr klebt.
Teig eine Stunde abgedeckt gehen lassen.

2 Schneemann formen und backen
Teigstück von ca. 250g in 3 Teile teilen. Der Bauchteil sollte der grösste sein. Daraus je eine Kugel formen. Die Bauchkugel zuerst auf den Spiess auffädeln, dann die mittlere und zum Schluss den Kopf. Mit dem Messer seitlich rechts und links in die mittlere Kugel einschneiden für die Arme. Arme etwas rausziehen.
Nun mit den Nüssen Augen und Knöpfe eindrücken.
Alles mit Ei-Milch-Mischung bestreichen.
Schneemann auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
Backzeit: ca. 15-20 min. / Umluft bei 180°C (vorgeheizt)
Auf einem Auskühlgitter auskühlen lassen!

3 Schneemann fertig dekorieren
Puderzucker mit wenig Wasser anrühren (ev. auch mit Zitronensaft), sodass eine zähflüssige Masse entsteht. Damit den Schneemann einstreichen. Sofort Kokosstreusel darüberstreuen und etwas andrücken.
Dann das Marzipanrüebli auf eine Zahnstocherhälfte aufspiessen (das grüne Zuckerkraut entfernen). Nase im Gesicht anbringen. Muffinförmchen als Hut oben am Kopf auf den vorstehenden Schaschlikspiess stecken. 
Zum Schluss den oberen Teil des Strohhalms mehrfach fein einschneiden, sodass ein Besen entsteht. Diesen durch einen Arm stecken.

Fertig ist der Schneemann! Viel Freude beim Geniessen!


Montag, 21. Dezember 2015

Brezel nicht nur zum Bier!

Laugenbrezel

Laugengebäck gehört zu meinen Lieblingsspeisen. Am Liebsten mag ich die Laugenbrezel mit Butter, genannt Butterbrezel. Ich wollte schon länger einmal diese leckere Zwischenmahlzeit selber herstellen. Die Bäcker arbeiten mit einer sehr konzentrierten Lauge. Hier ist grosse Vorsicht geboten, weshalb ich mich lange nicht an das Projekt getraut habe. Allerdings hat es nun mit dem Backnatron, welches man in den Supermärkten oder Drogerien erhält, auch bestens geklappt.
Susanne war wieder mit von Partie, und unser Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Geschmacklich haben sich die Brezel nicht von gekauften unterscheiden lassen, ausser dass sie noch frischer und feiner waren... hmmmm....!
Für Laugenbrezel-Liebhaber ist es also eine dringende Empfehlung, diese selber zu backen. Es sind zwar mehrere Schritte, dennoch insgesamt hält sich der Aufwand in Grenzen. 
Also, los gehts!

Zeit: Teig: 15min. / Gehen lassen: ca. 1h / Formen ca. 20min. / Föhnen 5-10min./ 
In Lauge baden: 5min. / Backen und bestreichen: 20min.
Total: ca. 2 Std. 15min. inkl. auskühlen


Zutaten und Material:
500g Mehl Typ 550 (Zopfmehl), 1 Hefewürfel zimmerwarm, 250ml warmes Wasser, 1 EL Zucker, 1-2 TL Salz, 60g Backnatron, 1.5 Liter Wasser, Schüssel, Rührwerkzeug, Topf und Schaumkelle oder Siebkelle, grobes Salz, Kaffeerahm oder Rahm und Pinsel,
Backblech und Backpapier, Handföhn, Waage

Anleitung:

1 Teigherstellung
Hefewürfel im Warmen Wasser mit 1 EL Zucker auflösen und etwas stehen lassen. Mehl und Salz in der Schüssel verrühren. Hefewassergemisch dazugeben und von Hand oder in der Küchenmaschine mind. 8 Minuten kneten.
Teig zu schönem Ball formen und bis aufs Doppelte gehen lassen.

2 Brezel formen
Teig in 8-9 gleich schwere (Waage) Stücke teilen. Die Teigstücke unter einer Folie aufbewahren, damit sie nicht zu stark austrocknen. 
Ein Teigstück nehmen, zu Ball formen und danach zu langer Wurst, ca. 35-40cm, ausrollen, so dass der Strang in der Mitte dicker ist und zu den Enden dünn ausläuft.
 
Dann die Brezel daraus formen. Hufeisenförmig mit Öffnung gegen oben hinlegen, die dünnen Enden einmal verschlingen und unten auf die dicke Stelle auflegen. Profis wirbeln das ganze herum und legen dann die fertige Brezel hin. Mit Übung klappt auch das vielleicht schon bald! :-)
Brezel aufs Backblech legen und mit allen Teilen so verfahren.



3 Brezel föhnen und baden
Zu allererst den Ofen anheizen: Unter- und Oberhitze, 230°C.
Nun können die Brezel nochmals liegen gelassen oder wie wir es gemacht haben, mit dem Handföhn angetrocknet werden. Es soll sich eine härtere Oberschicht bilden, damit die Lauge danach nicht zu tief in die Brezel eindringt.
Ist das getan, kann das Wasser zum Kochen gebracht werden. Wenn es kocht, Hitze etwas reduzieren und ganz vorsichtig, löffelweise das Natron dazu geben. Es strudelt und schäumt dabei ziemlich.
Mit einer Schaum- oder Netzkelle jede Brezel in die Lauge geben und ca. 30sek. baden. Einmal runterdrücken, damit die Lauge auch oben hinkommt. Die Brezel muss auf dem Wasser schwimmen, das bedeutet, der Teig ist genügend gegangen. Ansonsten müssten die Brezel nochmals gehen vor dem Laugenbad!
Gleich nach dem Bad jede Brezel sofort mit dem groben Salz bestreuen.

4 Brezel backen und bestreichen

Die Brezel könne auf der unteren, dicken Seite noch mit einem scharfen Messer eingeritzt werden. So entsteht der typische helle Riss. Wir haben das auch gemacht, allerdings etwas zaghaft und ev. zu weit unten. Aber wir sind so trotzdem zufrieden...
Das Blech mit den Brezeln in den heissen Ofen schieben. Backzeit: 15min. bis die Farbe stimmt.
Brezel aus dem Ofen nehmen und sofort mit Rahm bestreichen. Das gibt ihnen noch den gewissen Glanz.
Dann etwas auskühlen lassen. Die Brezel können auch lauwarm genossen werden.



So, die fertigen Brezel können sich sehen lassen!
Das Ergebnis hat uns in jeder Hinsicht überzeugt!

Guten Appetit!